Einer der interessantesten und ältesten Orte an der Mosel ist das Dorf Burgen. Erstmalig ist Burgen 928 in einem Dokument erwähnt – und damit aus dem Dunkel der Geschichte aufgetaucht . In diesem Jahr schloss der Herzog Gisbert von Lothringen einen Landleihe-Vertrag (Prekarie-Vertrag) mit dem Trierer Erzbischof Routger ab, in dem erstmals auch der Name „Burg in der Maifelder Grafschaft“ erwähnt ist.

Besiedelt war der Ort vermutlich aber schon früher, da sich bei Bauarbeiten römische und keltische Reste fanden. Der hiesige Raum und auch Burgen waren also schon während der Römerzeit ständig besiedelt. Noch frühere keltische Spuren und Kultstätten sind in der Umgebung bekannt.
Eine römische Wasserleitung, die bei Kanalisationsarbeiten 1964 ausgegraben wurde, gibt davon ebenso Zeugnis wie die Reste einer römischen „Villa“, die 1983 bei Rodungsarbeiten für den neuen Sportplatz entdeckt wurden. 

Seit Jahrzehnten und sicher viel, viel länger führt ein reizvoller Wanderweg zum romantischen „Druidenstein“, einer keltischen Höhensiedlung, späteres keltisches Heiligtum und mit Sicherheit ein Zufluchtsort zu Kriegszeiten über viele Jahrhunderte.

Im Mittelalter gehörte Burgen zum Beltheimer Gericht. Das Kollegiatstift von Münstermaifeld verfügte über Besitz im Ort. Heute gehört der Ort zur Verbandsgemeinde Untermosel.

Im Dezember 1993 litt Burgen unter dem Jahrhunderthochwasser welches Teile des Dorfes unter Wasser setzte.