Pfarrkirche St. Sebastian

Ein sehenswertes Schmuckstück an der Untermosel.

Schon im Jahre 1075 wird ein Gotteshaus in Burgen als Kapelle bezeichnet. Burgen gehörte danach zum Kollegialstift Münstermaifeld. Auch zur Zeit des Trierer Erzbischofs Balduin von Lützelburg, dem wir jetzt schon zweimal begegnet sind, wird um 1330 die Kirche in Burgen als Kapelle bezeichnet. So auch im Reichssteuerverzeichnis 1557 wieder als Kapelle. Erst seit 1627 wird in Burgen ein Tauf- und Traubuch geführt - Zeichen für eine selbständige Pfarrei. Der älteste Teil der Kirche ist in der Sakristei mit dem vierteiligen Kreuzgewölbe erhalten. Ihre Bauformen verweisen uns ins Jahr 1550. Die Sakristei war der Chor und der jetzige Chor der Kapellenraum. 1766 wird das neue Kirchenschiff an den frühgotischen Chor angebaut. Erst im Jahre 1827/28 folgte der Westturm mit seinem achteckigen Helm.